Der Sommer in Ness Ziona: bunt und vielfältig

Auch in diesem Jahr lässt sich unsere Partnerstadt wieder einiges einfallen für ihre Bürger.

Es gibt verschiedene Angebote für Groß und Klein, vor allem ist an die Menschen gedacht worden, die sich einen Urlaub nicht leisten können oder die aus anderen Gründen im Sommer nicht wegfahren können.

Das Sommerprogramm beinhaltet unter anderem:

eine lange Filmnacht

einen Gesundheitstag für die ganze Familie

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ein Jugend-Fußballturnier

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musikalische Sommerabende.

Neues Buch der „Begegnungsstätte Alte Synagoge“ in Wuppertal

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Ulrike Schrader: „Fundstücke aus dem Dritten Reich. Rekonstruktionen“

Zahlreiche Objekte, die aus dem Besitz der Überlebenden des Holocaust, ihrer Kinder und Enkel stammen, sind im jüdischen Museum der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal zu sehen. Vertrauensvoll wurden diese Dinge übereignet, um als materielles Erbe der Zeitzeugen auch künftigen Generationen präsentiert zu werden.

In der Sammlung befinden sich aber auch solche Objekte, die von der Geschichte des Nationalsozialismus erzählen oder Spuren des Kriegsgeschehens tragen. Dies sind keine gehüteten Schätze aus Familienbesitz, sondern Fundstücke – erworben für wenig Geld auf dem Flohmarkt, entdeckt im Schutt, in der Asche, angespült am Strand.

Sie berichten von Menschen, die dieses verbrecherische Regime gestützt und begrüßt, die dafür gelitten und getötet haben, die von ihm getäuscht und enttäuscht, die verfolgt, vertrieben und ermordet wurden. Diese Dinge, die auf unterschiedlichsten Wegen in die Sammlung geraten sind, eröffnen tiefe Einblicke in Funktionsweise und Wirkung des „Dritten Reiches“ und seiner nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“.

Zur Sonderausstellung (zu sehen bis 28.10.2016) ist ein aufwändig gestaltetes Buch mit zahlreichen hochwertigen Fotografien der Objekte erschienen.

ISBN 978-3-940199-15-7, Euro 14,80

 

Bestellungen unter:

Tel 0202-563.2843 oder per E-Mail info@alte-synagoge-wuppertal.de

Israel hilft den Opfern des Bürgerkrieges in Syrien

Syrischer Patient im Krankenhaus in Israel

Es ist ein offenes Geheimnis. Schon seit einigen Jahren hat Israel seine Grenzen geöffnet für die Menschen des Nachbarlandes Syrien, die akute medizinische Hilfe brauchen.

Es sind Zivilisten, Kinder, Frauen und alte Leute; aber auch Milizionäre werden in Safed im modernen Krankenhaus versorgt. Entweder sind esOpfer des Kampfes gegen die Regierungstruppen oder von Auseinandersetzungen zwischen den Terrororganisationen Jabhat al-Nusra und „Islamischer Staat“. Das Krankenhaus verlangt keine Auskunft; wer Hilfe braucht, der wird behandelt.

Im dritten Stock bewacht ein israelischer Soldat eines der Krankenzimmer. Darin liegen fünf syrische Patienten. Alle haben Gliedmaßen verloren, in Safed wurden sie operiert. Vom Roten Kreuz gespendete Prothesen sind ihnen angepasst worden, jetzt lernen sie mithilfe von Physiotherapeuten wieder zu gehen.

 Der 24 Jahre alte Ali ist in der Nähe von Kuneitra auf eine Mine getreten, die ihm das rechte Bein abriss. Seit zwei Monaten liegt er hier im Krankenhaus. Er kämpfte in der Freien Syrischen Armee gegen die Regierungstruppen. Er fühle sich gut, erklärt er. Sobald er wieder laufen könne, wolle er zurück nach Syrien und „weiterkämpfen“.

Mohamed, der zwei Betten neben ihm liegt, ist erst 16 Jahre alt. Er war mit seinem Motorrad unterwegs, als IS-Kämpfer auf ihn schossen. Drei Monate wurde er in einem syrischen Krankenhaus behandelt; die Ärzte dort konnten ihm das Leben retten, aber nicht sein Bein. Die Freie Syrische Armee brachte ihn an die Grenze, dort nahm ihn eine israelische Ambulanz in Empfang. Auch er erhält in Safed eine moderne Prothese.

 Keiner der Patienten hat bisher darum gebeten, in Israel bleiben zu dürfen. Alle kehrten nach Syrien zurück. Israel hilft, weil es helfen kann, weil es sich so gehört – und natürlich auch, weil es seinem Ansehen bei den Arabern nicht schadet.

Der Krieg und der Terror haben Israel verändert. Sie haben das Land härter gemacht. Aber sie haben es nicht so verhärtet, dass kein Raum mehr bleibt für Menschlichkeit, das beweisen die Ärzte und Schwestern in Safed täglich. Das ist nicht selbstverständlich in einer Region, die seit Generationen keinen Frieden kennt. Gäbe es in den Ländern des Nahen Ostens mehr barmherzige Samariter wie in der Klinik von Safed, man könnte doch noch Hoffnung schöpfen.

Kochworkshop 2016

Der Freundeskreis hat in diesem Jahr zum 6. Mal Kochworkshops
(26.05./ 03.05.) unter der Leitung von Nurit Chaskiel angeboten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des letztes Kochworkshops im Mai 2016.

Beide Kochabende fanden auch in diesem Jahr in der Alexander Coppel Gesamtschule statt.
Neben dem gemeinsamen Kochen und Genießen der frisch zubereiteten
Gerichte, wurden durch Nurit Chaskiel jüdische Symbole und Traditionen
erklärt. Die TeilnehmerInnen waren von den angebotenen Kochrezepten
begeistert, die natürlich auch als Print mitgenommen werden konnten.

Ein Rezept zum Nachkochen: SPICY-TAHINI-SAUCE FÜR 4 Dip-Portionen

Zutaten:

125g Tahina (Sesampaste) Saft von 1 Zitrone
 2Knoblauchzehen
1⁄4 Bund Koriander

1rote Chilishote 1⁄2 Peperoni
Öl zum Frittieren 35g Pinienkerne 1 El Olivenöl

Zubereitung:

Tahina mit 1⁄4 Liter Wasser und Zitronensaft mischen und mit dem Pürierstab mixen.

Knoblauch abziehen und Pressen. Korianderblätter zupfen und klein schneiden. Chilischoten waschen, Längs halbieren. Kerne entfernen. Die Schoten klein schneiden. Peperoni kurz in Öl frittieren, herausnehmen, abkühlen lassen und klein schneiden. Pinienkerne in einer trockenen Pfanne rösten. Herausnehmen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und den Knoblauch darin kurz anbraten. Koriander, Chili, Peperoni dazugeben, kurz anbraten. Tahina-Mischung hinzufügen und erwärmen. Zum Schluss die Sauce mit Salz abschmecken und die Pinienkerne untermischen.

20.06.2016: Jüdische Allgemeine feiert 70-jähriges Bestehen

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Mit einer rund 80-seitigen Sonderausgabe würdigt die „Jüdische Allgemeine“ am Donnerstag der kommenden Woche (30.6.) ihre Gründung vor 70 Jahren. In der Ausgabe finden sich Beiträge von zahlreichen prominenten Autoren, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die einzige jüdische überregionale Wochenzeitung wurde 1946 mit Genehmigung der britischen Militärregierung in Düsseldorf als „Jüdisches Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“ gegründet. Später erschien sie in Bonn als „Allgemeine Jüdische Wochenzeitung“. Seit 2002 trägt sie den Titel „Jüdische Allgemeine“. Herausgeber ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Sitz der Redaktion ist Berlin.

Die „Jüdische Allgemeine“ erscheint jeden Donnerstag in einer Druckauflage von rund 10.000 Exemplaren und wird im Abonnement, im Kioskverkauf sowie in Buchhandlungen vertrieben. Seit Herbst 2003 hat die Zeitung eine eigene Homepage. Nach einem Relaunch der Printausgabe und des Online-Auftritts im Frühjahr 2010 sind auf www.juedische-allgemeine.de zusätzlich zur gedruckten wöchentlichen Ausgabe tagesaktuelle Texte zu lesen. Ebenso ist die Jüdische Allgemeine auf Facebook und Twitter (@JuedischeOnline) zu finden. Für die Nutzer von Smartphones steht seit Kurzem auch eine mobile Version der Website zur Verfügung.

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärte: „Die Gründung der Zeitung nur ein Jahr nach Kriegsende war etwas ganz Besonderes, weil die meisten Juden in Deutschland nicht auf Bleiben ausgerichtet waren, sondern Deutschland als Durchgangsstation betrachteten. Heute ist die Zeitung das führende jüdische Medium in Deutschland. Wer wissen will, welche Themen die jüdische Gemeinschaft bewegen, muss diese Zeitung lesen. Darüber hinaus findet sich in der ‚Jüdischen Allgemeinen‘ eine ausführliche und differenzierte Berichterstattung aus und über Israel, die es in keiner anderen Zeitung in Deutschland gibt. Die ‚Jüdische Allgemeine‘ bereichert die gesellschaftlichen Debatten der Republik mit einer jüdischen Perspektive und hat damit weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus eine wichtige Rolle.“

Für Rückfragen: presse@zentralratderjuden.de oder Tel: 030/28 44 56 0.

Berlin, 20. Juni 2016 / 14. Siwan 5776

4. Deutscher Israel-Kongress

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Am 19.6. findet in Frankfurt/Main eine der größten Netzwerk-Veranstaltungen für die deutsch-israelischen Beziehungen statt.

Unter Teilnahme zahlreicher prominenter Gäste aus Kultur, Wirtschaft, Religion und Wissenschaft werden Ideen zu möglichen Kooperationen zwischen Deutschland und Israel zusammengetragen.

Das Motto „building partnerships“ zielt darauf ab, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu intensivieren und auszubauen.

Schirmherren der Veranstaltung sind Yacov Hadas-Handelsmann (isr. Botschafter) und Dr. Josef Schuster (Präsident des Zentralrats der Juden).

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