Schüler aus Ness Ziona besuchen ihren Bürgermeister

Junge Besucher kamen gestern in das Büro von Bürgermeister Jossi Shvo. Drei Vertreterinnen einer Grundschulklasse  überreichten ihm ein Chanukka-Geschenk, das im Rahmen einer Umwelt-Bastelaktion entstanden ist.

Zu sehen sind eine Menora (Tischmitte) und ein festliches Tischtuch (unten). Alles wurde aus gebrauchten Materialien hergestellt und soll einen Recycling-Kreislauf demonstrieren.

 

Das Chanukka-Fest ist zuende gegangen

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CC-BY-SA: Yair Aronshtam

Mit dem gestrigen Montag ging das diesjährige Chanukkafest zuende.

Es wird von jüdiscvhen Gemeinden weltweit gefeiert.

Wie und warum wird Chanukka gefeiert?

Chanukka, auch Lichterfest genannt, wird jedes Jahr acht Tage lang gefeiert.

Beginn ist jeweils der 25. Tag des Kislew, dem neunten Monat des religiösen jüdischen Kalenders.

Übertragen auf den gregorianischen Kalender liegt der Beginn von Chanukka im Zeitraum November/Dezember.

Chanukka kann mit „Einweihung“ oder „Weihung“ übersetzt werden und erinnert an den Serubbabelischen Tempel in Jerusalem, der 164 v. Chr. wieder eingeweiht wurde.

Zuvor befreite Judas Makkabäus gemeinsam mit seinen vier Brüdern das israelische Volk von der griechischen Herrschaft.

Dabei wurde der Tempel von griechischen Reliquien befreit und anschließend der jüdische Tempeldienst wieder eingeführt.

Eine zentrale Rolle im Tempel spielte  die „Channukia“: ein Leuchter im Tempel, der dem Glauben nach immer brennen und nie ausgehen durfte.

Zum Zeitpunkt der Wiedereinweihung war aufgrund der Besetzung durch die Syrer jedoch nur noch so wenig geweihtes vorhanden, dass es höchstens für einen Tag gereicht hätte.

Acht Tage waren nötig, um neues geweihtes Öl zu produzieren.

Zur großen Verwunderung aller brannte die Flamme dann aber ganze acht Tage, bis wieder ausreichend Öl vorhanden war.

Der Leuchter, der zum Feiertag aufgestellt wird, hat aus diesem Grund acht Kerzenhalter, die an dieses Ereignis erinnern sollen.

An jedem der acht Tage von Chanukka wird eine Kerze mehr angezündet, bis am letzten Tag alle Lichter brennen.

An Leuchtern mit neun „Armen“ ist das neunte Licht  der Diener (Schamasch), mit dessen Flamme alle anderen Kerzen angezündet werden.

9.11.2015 . Gedenken zur Reichspogromnacht

Am heutigen Montag, dem 9. November,  findet um 13 Uhr an der ehemaligen Synagoge  (Malteserstraße – Gymnasium Schwertstraße) die jährliche Gedenkveranstaltung statt.

Sprecher  Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Pfarrer Edgar Daub von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), Leonid Goldberg und Dr. David Vinitz von der Jüdischen Kultusgemeinde.

Mitglieder der“ AG Jüdischer Friedhof“ der Alexander-Coppel- Gesamtschule Solingen bringen Holztafeln mit den Namen der Opfer mit, die von allen Anwesenden anschließend gemeinsam zum Theater und Konzerthaus getragen werden.

Dort gibt es ab 14 Uhr ein Kultur- und Vortragsprogramm von Jugendlichen für Jugendliche, mit musikalischer Einstimmung durch eine Schülerband und Beiträgen von Gruppen verschiedener Solinger Schulen und des Jugendstadtrats.

Außerdem ist eine Ausstellung zu den „Stolpersteinen“ zu sehen (bis zum 16. November).

14.11. Psalmenkonzert in Burscheid

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Wir möchten  aufmerksam machen  auf ein PSALMEN-KONZERT in der Ev. Kirche Burscheid. Unter der Überschrift TEHILIM – DIE WELT DER PSALMEN präsentiert das  Ensemble SHOSHAN vor allem Psalmenvertonungen in der Ursprache der Bibel, auf Hebräisch. Das Repertoire besteht aus Gesängen der Synagoge und aus eigenen Kompositionen in einem Mix aus Jewish Folk, Classic und Oriental.  Hörproben finden sich hier www.shoshanim.de

Die Musiker gastieren am Samstag, 14. November in der Ev. Kirche Burscheid, Hauptstr. 44.
Beginn ist um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei!

9.11.2015: Gedenken zur Reichspogromnacht

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Die Stadt Solingen  lädt alle Interessierten ganz herzlich zur diesjährigen Gedenkveranstaltung
am 9. November um 13 Uhr an der Malteserstraße ein.
Anschließend werden – nach einem gemeinsamen Gang zum Theater- und
Konzerthaus – dort Beiträge von Schülerinnen und Schülern verschiedener Solinger Schulen
dargeboten.

Es ist immer wieder beeindruckend, diesen persönlichen
Einsatz zu erleben.

Zudem möchten wir Sie auf  Ausstellung „Stolpersteine hinweisen, die
im Foyer des Theatersvom 9.11. bis zum 16.11.15  zu sehen sein wird

20 Jahre nach der Ermordung Itzchak Rabins – Ness Ziona erinnert an einen großen Politiker

Speicher Abend seit der Ermordung von Yitzhak Rabin feiert den 20. Jahrestag

„Ich habe viele gute Träume für die kommenden Generationen und die Hoffnung, dass es eine bessere Welt für sie geben wird.“



Am Mittwoch, dem 04.11.15 erinnert die Stadt Ness Ziona an die Ermordung von Itzchak Rabin, der bei einer zentralen Friedenskundgebung in Tel Aviv von einem fanatischen Siedler ermordet wurde.  Bei der Gedenkfeier wird ein Musical aufgeführt, das vom Städtischen Konservatorum einstudiert wurde.

                                                                              



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