Aktionen zum Gedenken rund um den 9. November (80 Jahre Reichspogromnacht)

verfasst am in Nachrichten allgemein

Den Anfang der Gedenkveranstaltungen machte ein von der Solinger Journalistin Daniela Tobias angeführter Rundgang zu den Tatorten des 9. Novembers.

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Ein Kunstprojekt der besonderen Art zeigte gestern Abend zum Abschluss des Tages der Solinger Kunstverein: in Zusammenarbeit mit Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln wurde die zerstörte Synagoge an der Malteserstraße wieder sichtbar gemacht.

Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen ließen die Künstler mittels einer Projektion auf die Bunkerwände und unter Zuhilfenahme von 3D-Brillen die zerstörte Synagoge wieder erlebbar werden. Der Wille der Nationalsozialisten, alles jüdische Leben UNSICHTBAR (so der Name des Projektes) zu machen, wurde somit mit Erfolg aufgehoben.

Alle Verantwortlichen aus Stadt und Freundekreis freuten sich sehr,dass mit Elly Feist(im Bild unten im Gespräch mit OB Tim Kurzbach) eine Enkelin des letzten Synagogenvorstehers bei der Aufführung dabei war und sogar eine kurze Rede auf Deutsch hielt.

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Zur Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Pogrome traf sich Solingens Bevölkerung heute, am 9.11.2018, an der alten Synagoge! Oberbürgermeister und Jugendstadtrat richteten ihre Worte insbesondere an die Anwesenden Schülerinnen und Schüler! Das Motto lautete: nicht vergessen, niemals!

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(Foto: OB Tim Kurzbach bei seiner Rede am Bunker, ehemalige Synagoge auf der Malteserstraße)
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Der Jugendstadtrat hielt eine Veranstaltung speziell für Jugendliche im Stadttheater ab. Auch hier stand das Erinnern, besonders an die Solinger Juden, im Vordergrund.