Juden in aller Welt feiern Sukkot

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Sukkot, oder Fest der Hütten, ist der dritte Feiertag im hebräischen Monat Tischri und ist einer der wichtigsten jüdischen Feiertage. Sukkot ist einer der drei Pilgerfahrt-Feiertage, als das gesamte jüdische Volk in den antiken Zeiten nach Jerusalem kam, wo der Heilige Tempel  stand und Tier- und Getreideopfer brachte.

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Es ist ein besonders fröhlicher Feiertag, der religiöse und landwirtschaftliche Elemente verbindet.

Sukkot hat seinen Ursprung in der Thora und erinnert an die Hütten, in denen die Israeliten nach dem Exodus aus Ägypten gelebt haben. Ein Sukka ist eine temporäre Behausung, normalerweise aus Holz- oder Stoffwänden, mit mindestens drei Seiten und einem Dach aus Baumzweigen bedeckt (traditionell Palmwedel), durch die man den Himmel sehen kann.

Sukkot ist auch als Ernetefest bekannt, da es im Herbst gefeiert wird, nach der Sommerernte und vor dem Pflanzen der Winterfrüchte. Ein zentrales Motiv sind die Feiertagsgebete im Regen: Die Menschen danken Gott für die Ernte des Jahres und beten, dass es im kommenden Jahr regnet. Sukkot dauert sieben Tage, vom 15. bis zum 21. des hebräischen Monats Tischri (in diesem Jahr vom 23.-30. September).

Der erste und der letzte Tag sind besonders festlich: Der erste Tag ist ein Feiertag, an dem keine produktive Arbeit erlaubt ist, ähnlich wie am Sabbat, deshalb sind die meisten Geschäfte geschlossen.

Feiertagsbräuche
Bau einer Sukka – Die Sukka wird nach strikten Regeln gebaut, die das jüdische Gesetzt vorgibt. Die Sukka muss unter freiem Himmel gebaut werden und nicht unter einem Dach oder einem Baum und sie soll mit verschiedenen Früchten, Papierfiguren und Bildern geschmückt werden.

Sukkot (Mz) werden in Höfen oder auf Balkonen aller Häuser gebaut, wo religiöse Juden leben,  aber auch säkulare Juden bauen gerne Sukkot, zur Freude ihrer Kinder.

Während des siebentägigen Festes, ist es eine religiöse Verpflichtung, nur in der Sukka zu essen und das jüdische Gesetz schreibt vor, auch in der Sukka zu schlafen.