Purim – das jüdische Fest der Freude

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(Auch an der Partnerschule Ben Gurion High School wurde Purim gefeiert!)
Das jüdische Purimfest 2018 ging am Freitag zu Ende.
Im jüdischen Kalneder entspricht das dem Monat Adar.

Die Feier steht in Verbindung mit dem historischen Ereignis, bei dem alle Juden in Persien an einem Tag durch den Regierungsbeamten Haman ermordet werden sollten. Zu Purim wird an die Rettung der Juden aus dieser Gefahr gedacht.

An Purim wird insgesamt zweimal öffentlich – in der Regel in einer Synagoge – das Buch Esther gelesen. Dieses Buch beschreibt die Geschichte der Entstehung dieses Feiertages. Ein weiterer Brauch ist es, immer wenn der Name Haman erwähnt wird, Lärm zu machen, um den Namen Amaleks (dessen Nachkömmling Haman war) auszulöschen. An Purim werden zudem Speisen verschenkt, die durch Boten – meist in Form kostümierter Kinder – überbracht werden müssen. Auch an die Armen wird an Purim gedacht. Mindestens zwei Bedürftigen muss ein Geldgeschenk überreicht werden. Hierfür sollte mehr aufgewendet werden, als für alle anderen Aktivitäten.

Purim ist ein freudiger Gedenktag der Einheit und Freundschaft, an dem auf nichts verzichtet werden muss: Es darf gegessen, getrunken und gefeiert werden. Die Bedeutung Purims liegt heute weniger in der Herkunft des Festtages, als viel mehr in dem, was sich daraus entwickelt hat. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Haman zum Inbegriff für alle Antisemiten, die versuchen das jüdische Volk zu unterdrücken. An Purim werden die Einheit der Juden und das Überleben gegen alle Widrigkeiten gefeiert. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene verkleiden sich. Es ähnelt in groben Zügen denm deutschen Karneval.

Purim leitet sich vom hebräischen Wort „pur“ ab, was „Los“ bedeutet. Der Name basiert auf den Losen, die Haman ziehen ließ, um die Juden zu vernichten. Diesen Versuch konnte die damalige Königin Esther vereiteln, indem sie diplomatisch für den Fall des mächtigen Ministers Haman sorgte.